Obwohl es am Samstagmorgen noch frostige Temperaturen gab, haben sich einige Wennigser Bürger im Zuge der Müllsammelaktion "Großer Rausputz" aufgemacht um dem Unrat an den Wegen und in der Landschaft einzudämmen. Leider brauchten sie nicht lange zu suchen, die roten Säcke von AHA waren schnell gefüllt und letztendlich kamen über 40 Säcke mit Müll und Unrat zusammen. Leider sind die Sammlungen immer noch notwendig, wie die zahlreichen vollen Säcke beweisen. Hier wurde freiwillig der Müll gesammelt, den andere dreist und rücksichtslos in der Landschaft entsorgen. Ein großer Dank gilt allen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben.
Bei einem intensiven Arbeitseinsatz haben Schüler und Schülerinnen der Sophie-Scholl-Gesamtschule die Krötenzäune am Wennigser Schützenplatz errichtet. Die ersten Nächte mit Temperaturen unter Null Grad waren noch zu kalt für die Amphibien, aber mit zunehmenden Temperaturen wird die Wanderung demnächst losgehen.
Der Laubfrosch ist wieder in Wennigsen angekommen.
Seit vielen Jahren galt der Laubfrosch (Hyla arborea) im Deistervorland als ausgestorben. Bereits im letzten Frühjahr (2023) wurden einige Laubfrösche im Bereich Holtensen / Bredenbeck gesichtet. Die Frösche haben sich vermutlich ausgehend von einem Ansiedlungsprojekt der Naturschutzbehörde der Region Hannover nord-östlich von Evestorf ausgebreitet.
Jetzt wurden auch in Wennigsen im Wohngebiet Langes Feld erste Laubfrösche gefunden. Da dieser Fundort nicht weit von unserem Biotop Wennigser Mühlbach / Regenrückhaltebecken Sorsum entfernt ist, bleibt zu hoffen, dass auch dort bald Laubfrösche anzutreffen sind.
Wir würden uns über positive Rückmeldungen freuen.
Projekt Biotopvernetzung im Calenberger Land
Naturschutzgruppen Barsinghausen, Gehrden, Pattensen, Ronnenberg, Springe, Wennigsen
Die beteiligten acht Naturschutz-Gruppen beteiligen sich gemeinsam am LEADER-Projekt „Machbarkeitsstudie Biotopvernetzung im Calenberger
Land“ und bilden eine Projektgruppe. Das Ziel ist die Vernetzung von Biotopen als Lebens- und Nahrungsstätten für Tiere und Pflanzen, die vom Rückgang bedroht sind, sowie eine Aufwertung des
Landschaftsbildes u.a. für die Naherholung. Im ersten Schritt soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie eine Bestandsaufnahme von sog. Kern- und Verbindungsflächen und Landschaftselementen für ein
Konzept der regionalen Biotopvernetzung erfolgen.
Der Projektträger ist die Ökologische Station Mittleres Leinetal (ÖSML) e. V.